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Image of Time

0829, 2008, Acryl auf Leinwand, 95 x 95 cm 0506, 2005, Acryl auf Leinwand, 4 x 170 x 50 cm O.T. 2011, Acryl auf Papier, 17,5 x 13 cm O.T., 2011, Acryl auf Papier, 17,5 x 11,4 cm 1012, 2010, Acryl auf Leinwand, 45 x 55 cm 1112, 2011, Acryl auf Leinwand, 30,4 x 30,4 cm 1122, 2011, Acryl auf Leinwand, 30,1 x 30,2 cm

17. September bis 26. November 2011

Nach der Sommerpause eröffnet die Galerie Carla Reul am 16. September ihre Räume mit der Ausstellung  „Image of Time“ und zeigt neue Arbeiten des Künstlers Chen Ruo Bing.

Es ist die bereits zweite Einzelausstellung des chinesischen, durch zahlreiche Ausstellungen international bekannten Künstlers in der Galerie Reul.
Chen Ruo Bing, der an der National Academy of Fine Arts in Hangzhou eine traditionelle Ausbildung erfuhr, die ausschließlich die Verwendung von Tusche und Pinsel und das Konstruieren von Form vorsah, kam 1992 nach Düsseldorf und studierte an der dortigen Akademie bei Prof. Gotthard Graubner, dem berühmten Maler der monochromen Farbraumkissen.
Gezeigt werden klein- u. großformatige Acrylarbeiten von 2010 und 2011. Neben Acrylarbeiten auf Leinwand werden neue kleinformatige Arbeiten auf Papier gezeigt
In seinen Bildern, die der abstrakten Farbmalerei zuzuordnen sind, geht es Chen um die Farbe in der Fläche. Meist benutzt er zwei Primärfarben in einem Bild und erforscht deren Effekt, der durch die Interaktion der beiden Farben entsteht. Für den Bildgrund benutzt der Künstler transparente, wasserlösliche Materialien, um die Leinwände zu behandeln, da er nicht die grobe Originalstruktur des Stoffes verdecken möchte. Dies erlaubt es dann mit einer kleinen Menge des Pigmentes in den Stoff zu gehen. Mit dieser wichtigen Methode erzeugt er ein Gefühl von Tiefe in den Bildern.  Nach Beendigung der Grundfläche, die aus wenigen Schichten besteht, wählt er die Form und die Farbe, die mit der Farbgrundlage interagiert. Die Bildformate überwiegend Quadrate, Hochformate, aber neu auch extreme Querformate und Formen variieren über einen gewissen Zeitraum. Seine Formen entstehen überwiegend aus seinem Interesse und dem Studieren  alter chinesischer Kunstobjekte. In den neuen Arbeiten sind nun häufig offene Formen, Kreise zu sehen, die an Gefäße von oben betrachtet erinnern.
Die Bilder konzentrieren sich auf sich selbst, jedoch wird der Betrachter durch die Farbe, die Form und die erzeugte Dreidimensionalität in einen Zustand involviert, der erregt, der fordert, der auffordert sich mit dem Bild auseinanderzusetzten
Hierin kann man auch den Bezug zum Titel der Ausstellung  sehen „Image of Time“, der bildliche Ausdruck von Zeit.

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