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EINZELAUSSTELLUNGEN (AUSWAHL):

2017

Galerie Ulf Larsson, Köln,mit Claudia Larissa Artz

Galerie zone E, Essen

2016
Galerie Carla Reul, Bonn
Brühler Kunstverein
2015 Galerie zone E, Essen
2014 Galerie Ulf Larsson, Köln
2013
Galerie zone B, Berlin
Galerie zone E, Essen
KARO, Essen, mit Wolfgang Lüttgens
2012 "...ich könnte mir vorstellen, dass Sie durch meine Räume gingen" "imturm" Lutherkirche, Köln, mit Ulla Bönnen
2011
Galerie zone E, Essen
One-Artist-Show, zone B, Art forum Berlin, Art Karlsruhe
2010
Galerie zone E, Essen
Kunstraum Püscheid
Pallas, Brühl, mit Frank Trompetter
2009
Galerie zone B, Berlin
Galerie Michael Schneider, Bonn, mit Josef Wolf
2008
Galerie zone E, Essen
artothek Köln
Verein für aktuelle Kunst Oberhausen, mit Ulrich Wellmann u. Alfonso Fratteggiani Bianchi
2007 Galerie zone B, Berlin
2006 KunstWerk, Köln
2005 Ausstellungsraum Frank Trompetter, Köln
2002 Galerie Michael Schneider, Bonn
2000 Galerie Michael Schneider, Bonn, mit Rainer Gross u. Peter Tollens
1997
Kunstverein Langenhagen
White box Gallery, Philadelphia, USA
1996 Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn
1995
Diözesanmuseum, Köln
Kunstverein Bad Doberan
Ausstellungsraum artillerie, Köln

GRUPPENAUSSTELLUNGEN (AUSWAHL): 

 20166
 OPEN WINDOW, Claudia Larissa Artz, Ulla Bönnen,    Wolfgang Lüttgens, kjubh Kunstverein, Köln
C. Hiebert, R. Köhler, J. O´Bryan, J. Waltemath, J. Cage, R.de Crignis, St. Gritsch, M. Toenges, P. Tollens, Margarete Roeder Gallery - New York, Köln
freshtest 2.0, Kunstverein Koelnberg e.V., Köln
VIERZUEINSZUVIER, C.L.Artz, U.Bönnen, W. Lüttgens, Verien für aktuelle Kunst, Oberhausen
 2015  Claudia Larissa Artz, Ulla Bönnen, Wolfgang Lüttgens, Studio 14, Köln
 2014
 DAS DRITTE BILD, Claudia Larissa Artz, Ulla bönnen, Wolfgang Lüttgens, Galerie zone B, Berlin
AUFWIEDERSEHEN -Eine Ausstellung in zwei bilder, C.L. ARtz, U.Bönnen, W. Lüttgens, Galerie zone E, Essen
 2013  Austragungsort II, Verein für aktuelle Kunst, Oberhausen
 2011
 Hotspot Berlin - Eine Momentaufnahme, Georg-Kolbe.Museum, Berlin
Ladekastproject, PHOEBUS galerie, Rotterdam
 2010  Galerie Michael Schneider, Bonn
 2009
 360 Grad, Halle 10, CAP Cologne e.V., Köln
Contemporary Istanbul, Türkei
 2008
 KIAF, Seoul, Südkorea...darf es weniger sein, pp projects, Hamburg
 
 2007  10 in 1, zone E, Essen
 2006  Priceless painting, Galerie Michael Schneider, Bonn
 2005  "ausgezeichnet", KunstWerk, Köln
 2002  Aluminium und Farbe, Kunstverein Grevenbroich
 2001  Malerdebatte, Galerie Michael Schneider, Bonn
 1998  Open salvo, White Box Gallery, New York, USA
 1997
 Three generations, Atelier 14, New York, USA
Three generations, White Box Gallery, Philadelphia, USA
 1993  Jahresgaben 93, Kölnischer Kunstverein, Köln
 1987  Der Sommermacher, Annosaal Stollwerck, Köln

 

Experiment mit Plexiglas

Das fortlaufende Experimentieren mit weitgehend unverbrauchten, objekthaften Bildträgern wie etwa Aluminium, Plexiglas, die Entwicklung einer eigensinnigen Bildsprache, die an die Bereiche Raum und Architektur anknüpft, und nicht zuletzt auf die Infrastruktur des jeweiligen Schauplatzes zugeschnittene Installationen zählen zu den Wahrzeichen des an der Kölner FH kunst und Design ausgebildeten Malers.wie ein angeregtes Gespräch zwischen Kunstraum und Bildräumen verläuft oder wie Kemper gleichsam die Physiognomie seines Spielplatzes verwandelt, das zeigt das aktuelle Projekt "Neue Arbeiten". Zu entdecken ist eine durchdachte, systematisch angelegte Inszenierung von collagen-oder montageähnlichen Papierarbeiten  und auf Plexiglas aufgetragene Öl/Alkydharz-Kompositionen. Das von ästhetischer Prägnanz geprägte Ensemble spielt mit den Blickpunkten Horizontale, Vertikale, Diagonale, Augenhöhe, räumliche Nähe und Distanz. Das ständig hin-und herschweifende Augenmerk sichtet eine fünf-und zehnteilige Sequenz von zehn mal zehn Zentimeter großen Quadraten, deren monochrom changierende oder durch freie gestische Skizzen pulsierende Oberfläche rund 60 Lasurenschichten beherbergt. Den Gegenpol zu den geordneten Plexiglasorganismen bilden plastisch und zerklüftet anmutende Konstruktionen mit lediglich annähernd geometrischem Grundriss. Im Innenleben greifen Zäsuren, synkopen, Kontrapunkte oder Akkorde, die auf lichte und schattige, kühle und aufgeheizte Farbfelder sowie auf malerisch poetische Segmente Einfluss nehmen.In diesen "neuen Arbeiten" (appliziert auf Bristolkarton) koppelt der 1957 in Steinfurt geborene Künstler zwei Prozesse: den malerischen Vorentwurf, die geradezu bildhauerische Aktion des Zerschneidens und des Zusammenschweißens von Bausteinen, die sich zu fiktiven Orten verdichten. (Bonner Generalanzeiger, 9.11.2016, Christina zu Mecklenburg)